Uganda im Seminar zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz

„Interkulturelle Kompetenz to go“

Das Thema befasst sich mit der Didaktik eines interkulturellen Seminars in der Hochschule. Es wird eine Methode zum interkulturellen Lehren und Lernen zum Thema „Afrika“ vorgestellt. Üblicherweise wird interkulturelle Handlungskompetenz während eines Auslandaufenthalts oder bei anderen Fremdheitserfahrungen entwickelt. Überträgt man z.B. Ergebnisse von Trainingsmaßnahmen auf interkulturelles Lernen, so kann jede Fremdheitserfahrung zu einem Anker werden, anhand dessen Lernende interkulturelles Wissen konstruieren können. Doch praxisnahe Trainings gehören nicht unbedingt zur Charakteristik einer Hochschule.

Das Fallbeispiel in diesem Buch leistet einen Beitrag dazu, die Lücke zur Vermittlung interkultureller Kompetenz an der Hochschule zu schließen. Das vorgestellte Lehr-/Lernarrangement soll wissenschaftlichen Standards entsprechen, aber zugleich in realen Situationen abrufbare Fähigkeiten vermitteln.

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Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Beitrag veröffentlicht im Subsahara-Blog der IHK.

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Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.

 

Neuerscheinung: Buch über interkulturelle Kompetenz für Uganda

Screenshot - 20Gerade druckfrisch erschienen im Traugott Bautz Verlag. Link zum Verlag & Link zu Amazon

Worum geht es in dem Buch?

Bevor wir antworten, fragen wir erst Euch:

Habt Ihr im Ausland schon Situationen erlebt, in denen Ihr Eurer Ansicht nach richtig gehandelt habt, Eure Gegenüber sich aber seltsam verhalten haben? Dann habt Ihr eine sogenannte kritische Interaktionssituation, einen Critical Incident erlebt. Wie beeinflusste das Euren weiteren Aufenthalt? Was hätte Euch in dieser Situation unterstützt? Welche Informationen hättet Ihr benötigt?

Die Autorinnen Ev Maria Bäcker und Justine Magambo möchten Euch dabei unterstützen, Eure interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dem Prinzip „Mache dir das Fremde vertraut und verfremde das Vertraute“ folgend, werden sie Euch anhand authentischer Erlebnisse einer fiktiven Reisenden, namens Vicky, in Uganda vor Augen führen, wie Ihr kritische Situationen erkennt, entschärft und vermeiden könnt.

Als Leserin oder Leser werdet Ihr zu Beobachtern der kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Dieses Buch ist empfehlenswert als „Warm-up“ für Uganda-Reisende. Es erscheint zunächst im ersten Teil des Buches in deutscher Sprache und enthält den Teil „A Children’s Guide to Uganda“ von Justine in englischer Sprache.

EddA ist Gastgeber für das Initiativkreis-Treffen am 14.08.2015

Die Qualifizierungsinitiative “Kooperationsmanager global”

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Moderation? Diskursfähigkeit? Konfliktmanagement?

Welche Kompetenten brauchen entwicklungspolitische Migrantenorganisation (MO), um erfolgreich zu sein?

Mit dieser Frage ging im Herbst 2013 die Qualifizierungs-Initiative „Kooperationsmanager global“ an den Start. Die Initiative wird getragen vom FSI Forum für soziale Innovation gGmbH mit finanzieller Förderung der Engagement Global gGmbh und fachlicher Begleitung durch das Eine-Welt-Netz NRW.

Ziel ist es, ein Netzwerk engagierter MO aufzubauen, das eigene Qualifizierungsformate entwickelt und umsetzt, um ihr entwicklungspolitisches Engagement zu stärken. Ein Ergebnis dieser Initaitve ist eine Qualifizierungs-Reihe rund um das Thema „Kooperationsmanagement im globalen Kontext“, an dem sich im zweiten Jahr rund 30 entwicklungspolitische MO beteiligen.

Um weitere Qualifizierungs-Ideen zu entwickeln, laden wir ein zum

Initiativkreis-Treffen am 14.08.2015 von 17:30 bis 20:00 Uhr

im STARTPLATZ im  Media Park 5, 50670 Köln (3 Etage), Raum “Köln-Bonn

Mitveranstalter für dieses Treffen ist  EDDA Africa e.V.

Im Gespräch wollen wir folgende Fragen klären:

  • Welche Qualifizierungsbedarfe haben Sie als entwicklungspolitische MO?
  • Welche Qualifizierungs-Ideen haben Sie…
  • …und wie können wir diese im Rahmen der Qualifizierungs-Initiative umsetzen?

Weitere Treffen sind geplant: am 18.09.2015, 17:30 bis 20:00 Uhr in Bochum und voraussichtlich am 27. 11.2015, 17:30 bis 20:00 Uhr in Essen. Einladungen werden zeitnah verschickt.

Mehr Informationen hier.

Unser Partner Linuxola berichtet über seine erfolgreichen Tätigkeiten während seines Besuchs bei ITCT Africa in Kampala

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Uganda School for the Deaf Kampala, Uganda, December 2014
In 2013, teachers of the „Uganda school for the deaf“ attended classes for computer skills at the “IT Training Center for Teachers in Africa” (ITCT-Africa), which is located in Bukoto, Kampala. Christian Gueder provided trainings on behalf of Linuxola in basic Linux administration, computer assembling and other related topics. During his stay in Uganda, he also visited the „Uganda school for the deaf“. The school had a computer room with eight old workstations for educational purposes which had been donated several years back. Unfortunately, only two of the workstations were still functional and out of the eight monitors only five were still usable.
In 2014 Christian Gueder teamed up with Simon Nussbaum and Joe Scheidegger. The three Swiss IT guys travelled to Africa in a joint venture between Linuxola and ITCT-Africa to provide additional computer trainings. Again, the team visited the school to analyze and inspect the conditions of the computer training facility. There was no improvement or environmental change in the hardware since 2013. The facility was still equipped with several workstations but only 2 of them in functioning condition. The two running workstations were still equipped with Windox XP, which Microsoft no longer supports since April 2014. Security updates are no longer available for Windows XP, exposing computers running this operating system to malicious software. Furthermore, the workstations at the school were too old to run a more recent version of Windows and virus software was also not available. Within 3 hours, the team was able to repair four of the workstations and one monitor. This was possible by using a powerful laptop running the most recent version of Edubuntu Linux, featuring an out-of-the-box installation of Linux Terminal Server Project (LTSP). Several hardware modifications had to be done to repair the defective computers. The workstations are now running without hard drive, booting their operating system directly from the network. All user sessions run on the laptop. The team decided to donate the missing parts and to fully rebuild the computer room with 8 functional workstations. The next day, they went out to buy two replacement monitors and several hardware components. With help from an volunteer from ITCT-Africa they were able to get the needed equipment. In the evening of the second day, the computer facility was up and running with eight functional systems. In the afternoon of the following day an LTSP training took place in the school. The training sessions consisted of basic use, how the system works and basic system administration. Linuxola was able to refurbish the computer facility with second hand hardware and a minimal financial effort of around 300 USD was contributed to have it up and running within 2 days.

This small project impressively demonstrates the possibilities to re-use old hardware and run a recent version of Linux-based operating systems with open-source software. Linuxola and ITCT-Africa are pleased and honored to have been given the opportunity by the „Uganda school of the deaf“ to demonstrate the capabilities of open-source software. Many thanks to the donors and volunteers!

In brief
Existent computer room equipment:
– 6x Dell GX60
– 5x Dell Monitor
– 1x CRT Monitor
– 1x Switch
– 3x power extension board (2x 4, 1x 2 way)
– 9x Ethernet CAT5 cable
Additional equipment donated:
– 1x Lenovo T520 laptop by Bern University Hospital
– 2x Thin Client Neoware C21 by Linuxola
– 2x Acer V196 18.5“ monitor by Linuxola
– 2x 5 way power extension board by Linuxola
– 6x power cord by Linuxola
– 1x Zyxel Gigabit switch by Linuxola
– 3x mainboard batteries by Linuxola
– 2x keyboard by Linuxola
– 3x mouse by Linuxola
Technical work log:
1) Installation of Edubuntu 14.04 LTS with LTSP on the laptop.
2) All workstations had 512MB (2x256MB) memory installed. Some memory was damaged. In this LTSP environment the workstations do not need more memory than 256MB. The damaged 256MB memory bars was removed or exchanged with bars from workstations with usable memory.
3) Some workstations had damaged hard drives or corrupted operating system installations. Since Windows XP is no longer supported, the team decided to unplug or remove these hard drives. A thin client in an LTSP environment does not need any local hard drive.
4) 3 Monitors did not work anymore. By exchanging some parts between the monitors the team could make 1 running again.
5) Several minor repairs and replacements of hardware.
6) LTSP at the training with 5 staff members of the school and 2 staff members of the ITCT Africa Center.
Links:
– Uganda school of the deaf: http://ugandaschoolforthedeaf.com/
– ITCT Africa: http://itct-africa.org/
– Linuxola: http://www.linuxola.org/
– Edubuntu project: http://www.edubuntu.org/
– Linux Terminal Server Project: http://www.ltsp.org/
Linuxola, http://www.linuxola.org
Drahtzugstrasse 28, Postbox 195, 4005 Basel, Switzerland, contact@linuxola.org 3 / 3

„Global Back Gain against Local Brain Drain“

E-Learning • Interkulturell

02-Digital-Supervision-in-Uganda_web (2)Taking part in the Conference in Rheinbach „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ I was as member of the panel discussion. Session 4 dealt with education for sustainable development, which is a problem faced by all countries.

My thesis was: „There is no lack of academic staff. Only a lack of logistics and management.“ Every year Africa loses resources through academic knowledge migration. The Joint-PhD-Program focuses on the dilemma gap in post-graduate training, as in the case of Uganda. The PhD holders in almost all universities in Uganda are not enough to train the aspirants. ICT has simplified the world into a global village and therefore this should allow classes outside the four walls. The use of new media is one key to implement a successful PhD training program. Doctoral training has changed significantly in recent years. In Germany, it’s not unusual to complete a doctorate in…

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ITCT Africa Workshops in Basic Computer Engineering 24 Nov – 5 Dec 2014

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Simon computer assembling: ITCT Africa Kampala 2011

Since 2008, we have fostered use of ICTs in education in Uganda, Kenya and DR Congo. Linuxola has facilitated computer labs and training in the universities of Mbarara University of Science and Technology, Kyambogo, Kenyatta and Kinshasa. With the opening of our coordination and training centre (ITCT Africa) in Kampala, linuxola has trained teachers and students in computer engineering every year.

This year, three computer engineers, Simon, Christian and Joe, will be in Uganda from 22 Nov till 15 Dec. ITCT Africa will facilitate 2-day workshop sessions for 2 weeks in the following skills:

(i)     Free Software Movement
(ii)    Basic hardware knowledge and computer assembling/refurbishing
(iii)   LTSP setup and administration
(iv)   IT/Online Security
(v)    How to develop web applications (apps) in the cloud
Participants include teachers, students and staff from the ministry of education.