Über 100 Technologie-Inkubatoren in Subsahara-Afrika

Beitrag veröffentlicht im Subsahara-Blog der IHK.

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Incubator und Workspace in Uganda: Hive Colab

Subsahara-Afrika hat eine dynamische Gründerszene. Start-Ups versuchen insbesondere mit innovativen Internetanwendungen, Alltagsprobleme der städtischen und ländlichen Bevölkerung in den Bereichen Energieversorgung, Finanzierung, Kommunikation oder Transport zu lösen. Gründerzentren, auch Inkubatoren oder Hubs genannt, unterstützen sie dabei. In welchen Ländern, welche Inkubatoren zu finden sind, hat blog:subsahara-afrika zusammengestellt.

Die Weltbank-Gruppe hat für den aktuellen „World Development Report 2016 – Digital Dividents“ u.a. die Landschaft der Technologie-Inkubatoren in Afrika untersucht. 104 Inkubatoren sind in Subsahara-Afrika zu finden. Diese lassen sich nach ihrer Organisationsform bzw. nach ihren Leitungsorganen in vier Kategorien einteilen: Zivilgesellschaft, Akademische Institution, Regierung oder Konsortium bzw. Hybrid. 69 von ihnen werden privatwirtschaftlich geführt, 17 sogenannte Hybride werden von Konsortien u.a. aus der Privatwirtschaft, Staat oder Nichtregierungsorganisationen sowie akademischen Institutionen geleitet. Jeweils neun sind in der Hand von Länderregierungen oder Hochschulen. Die Tatsache, dass nur 18 Inkubatoren vom Staat oder von Hochschulen geleitet werden, legt – laut Aussagen der Weltbank – die Vermutung nahe, dass Unternehmertum und Innovationen in erster Linie vom Markt und der Nachfrage getrieben sind. Dennoch steigere eine ausgewogene Partnerschaft zwischen Privatwirtschaftlichen und staatlichen sowie akademischen Institutionen die Nachhaltigkeit der Gründungszentren.

Die 104 Start-Up-Zentren verteilen sich auf 27 Staaten in Subsahara-Afrika. Alleine in Südafrika sind 23 und damit die meisten Hubs zu finden. Kenia führt 11 Technologie-Inkubatoren, Nigeria 10, gefolgt von Ghana (8), Uganda (6), Senegal (5) sowie Tansania (4) und der Elfenbeinküste (4). Benin, der Kongo, Ruanda und Simbabwe haben je drei Gründungszentren. Äthiopien, Burkina Faso, Botswana, Madagaskar, Namibia sowie La Reunion haben jeweils zwei und die Staaten Angola, Gambia, Kamerun, Liberia, Mali, Mauritius, Mosambik, Sambia und Togo unterstützen mit je einem Hub die Unternehmensgründung.

 

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„Global Back Gain against Local Brain Drain“

E-Learning • Interkulturell

02-Digital-Supervision-in-Uganda_web (2)Taking part in the Conference in Rheinbach „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ I was as member of the panel discussion. Session 4 dealt with education for sustainable development, which is a problem faced by all countries.

My thesis was: „There is no lack of academic staff. Only a lack of logistics and management.“ Every year Africa loses resources through academic knowledge migration. The Joint-PhD-Program focuses on the dilemma gap in post-graduate training, as in the case of Uganda. The PhD holders in almost all universities in Uganda are not enough to train the aspirants. ICT has simplified the world into a global village and therefore this should allow classes outside the four walls. The use of new media is one key to implement a successful PhD training program. Doctoral training has changed significantly in recent years. In Germany, it’s not unusual to complete a doctorate in…

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EddA bei „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“

Am 14. November 2014 präsentiert EddA Africa auf der „3rd Annual Conference Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ in Rheinbach das Thema „Digital Supervison in Uganda – Academic Challenges of Doctoral Education“.
Link zur Veranstaltung „Conference Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“